Die Welt der Geistwesen

Die Welt der Geister ist für viele unbegreifbar und macht vielen Menschen Angst. Wenn man sie dann fragt ob sie eine Seele haben, bejahen das natürlich alle Befragten. Nun Geister sind verlorene Seelen, die in der Welt zwischen Tod und Leben festhängen. Wir nennen diese Welt die Zwischenwelt, aber im eigentlichen Sinne ist diese Welt die untere Astralwelt. Durch meine Forschungen über die Reinkarnationen der Seelen, hat sich mir dann vieles erklärt. Teilweise hat mir auch die Geheimwissenschaft dabei geholfen, viele Zusammenhänge zu verstehen. Aus meiner Tätigkeit bei den Wiener Geisterjägern, durfte ich dann praktisch diese Wesen und ihre Welt in der sie leben, kennen lernen. Dabei zeigte sich, dass ich mediale Gaben besitze und die Zwischenwelt hören und fühlen kann. Diese Zwischenwelt ist ein großer und dunkler Ort. Es hallt dort und wenn Wesen in der Nähe meines Eintritts sind, kann ich sie fühlen und hören wenn sie sprechen.
Was sind Geistwesen wirklich?
Rudolf Steiner, erwähnte diese Wesen in seinem Buch über die Geheimwissenschaften.
Für ihn sind es erdgebundene Tote. Ich schreibe nun ein paar dieser Passagen hier nieder, wie es passieren kann, dass eine Seele in der Zwischenwelt festhängt.
In manchen Fällen werden die Toten länger als üblich an die Erdensphäre gebunden. Oft wird dieses für den Toten ein nur schwer zu ertragendes Erlebnis, dadurch verursacht, dass der Mensch es während des Erdenlebens versäumt hat, sich Begriffe und Vorstellungen zu bilden, die über das irdische Dasein hinausreichen. Es können aber auch Sorgen für zurückgelassene Familienmitglieder, Kinder, Partner und Freunde, Haustiere oder unerfüllte Aufgaben sein, die den Toten noch lange an das Erdendasein fesseln.
Man kann den Toten helfen, indem man ihre Aufgaben und Pflichten übernimmt. Für die Erde selbst und die hier zurückgelassenen Menschen stellen erdgebundene Tote ein großes Problem dar. Denn vieles von dem, was an zerstörenden Kräften wirkt innerhalb der Erdensphäre, sind die sich selbst gebannten Toten. Seelen, welche überhaupt nicht viel von dem entwickelt haben, was Empfindungen und Gefühle sind, die sozusagen über das Erdenleben hinausgehen, bleiben noch recht lange verbunden, verbunden durch ihr eigenes Begehren.
Wenn ein Mensch, das ist ja sogar, äußerlich leicht einzusehen, ein ganzes Leben nur solche Gefühle und Empfindungen in sich ausgebildet hat, die sich durch Leibesorgane, durch Verhältnisse der Erde befriedigen lassen, dann kann er auch nicht anders, als eine gewisse längere Zeit mit der Sphäre der Erde verbunden bleiben. Man kann durch ganz andere Triebe und Begierden, noch als gewöhnlich wähnt, mit der Erdensphäre verbunden bleiben. Zum Beispiel recht ehrgeizige Menschen, denen es besonders darum geht, innerhalb der Erdenverhältnisse dieses oder jenes zu gelten.
Diese Geistwesen nun, können diese Triebe und Begierden, sowie die Lust - und Unlustgefühle, feinstofflich nicht mehr ausleben. Dieses Geistwesen hat nun nicht mehr die Möglichkeit seine Begierden, zu befriedigen, weil er ja keinen physischen Körper besitzt, um dies zu können. Er hat ja nicht die Mittel an der Hand, seinen Sorgen auch tatsächlich abzuhelfen. Er kann dann oftmals nicht das tun, was die Lage irgendeines zurückgelassenen Kindes, Verwandten, Freunde oder Haustieren, erleichtern zu können, von seiner Welt aus.
Es ist in vielen Fällen, oftmals ein außerordentliches bedrückendes Gefühl für den seherischen Beobachter, verurteilt diese Sorge so lange zu tragen, bis sich von selbst oder durch Umstände die Lage des Zurückgelassenen bessert. Wenn wir also etwas dazu tun, sie zu bessern, so ist die Folge diese, dass, wir dem Toten einen rechten Liebesdienst erwiesen haben. Es ist oftmals sogar beobachtet worden, dass irgendeine Persönlichkeit hingestorben ist, die sich das oder jenes für das Leben noch vorgenommen hatte. Sie hing an einem solchen Vorsatz. Wir helfen ihr, wenn wir versuchen, unsrerseits das zu tun, was sie gerne getan hätten. Das alles sind Dinge, die eigentlich gar nicht schwierig zu begreifen sind, die aber wirklich einmal ins Auge gefaßt werden sollten, weil sie mit der seherischen Beobachtung durchaus übereinstimmen.
Ich glaube, ich brauche zu diesem Thema nicht mehr viel hinzufügen. Rudolf Steiner´s Ausführung über die erdgebundenen Toten sind ausführlich, wenn auch an manchen Passagen schwer verständlich. Aus meiner eigenen Erfahrung kann ich behaupten, dass Rudolf Steiner recht hat, mit dem was er sagt. Die Toten hängen in dieser Zwischenwelt fest, weil sie zuviel Ego besessen haben und nichts für ihre Seele getan haben. Oder sie starben plötzlich und unerwartet. Das bedeutet oft, dass sie wegen des Schocks des unerwarteten Todes, es gar nicht glauben, dass sie keinen physischen Körper mehr haben. In einem Lazarett in Wien, läuft dort der Alltag in dieser Zwischenwelt, wie zu der Zeit als sie noch lebten. Oftmals sind es Ärzte, Schwestern und Mönche, sowie die vielen Verwundeten Menschen durch den Krieg dort.
Es gibt auch Wesen, die man nur als bösartig bezeichnen kann. Diese Wesen sind schwer zu erklären, doch wir in der Ghosthuntergruppe denken, es sind Dämonen. Dämonen, die vielleicht einmal nur bösartige Geister waren und durch ihre Bosheit noch dunkler wurden. Vielleicht sind einige auch mit der schwarzen Magie entstanden. Vor allem wenn dieses Geistwesen Machthungrig war und dieses nun in der Zwischenwelt auslebt. Wenn man darüber forscht, findet man nicht viel über Dämonen und wie sie entstanden sind. Doch eines kann ich nach zwei Begegnungen mit einem solchen Wesen sagen, es fühlt sich einfach grauenhaft an und sie wollen einen auf die andere Seite verführen. Jede Seele die sich ihnen ergibt, unterschreibt einen Pakt mit dem Bösen. Sie sind auch schwer von einem Ort zu entfernen. Sie haben einfach andere Kräfte, bei denen sich sogar Hexen schwer tun, etwas gegen sie auszurichten. Am besten man nimmt die Beine in die Hand und läuft weit weg von diesem Ort und geht dort nicht wieder hin.