Kräuter und ihre Verwendung
Alantwurzel
Alantwurzel war in alter Zeit Odin, dem Germanengott geweiht und war als Pflanze bekannt, die gegen böse Geister wirkt. Sie wurde der Sonne zugeordnet und durfte in keiner Sonnenwende - Räucherung fehlen. Alant hat beim Räuchern eine stark stimmungsaufhellende Wirkung. Alant gilt als eine der ältesten Heilpflanzen und wurde gerne als Universalheilmittel eingesetzt: bei Bronchial- und Lungenleiden, zur Schleimlösung aus der Lunge und für leichteres Abhusten sowie bei Magen-, Darm-, Gallebeschwerden und Leber-, Blasen-, Nierenproblemen.
Andornkraut
Andornkraut wird für Schutz geräuchert und ganz besonders bei der Sommersonnenwende verwendet. Als Heilpflanze hat eine positive Wirkung auf den gesamten Organismus und kann sehr förderlich im Bezug auf das Immunsystem und den Kreislauf sein. Zudem enthält der Andorn zahlreiche wichtige Inhaltsstoffe und der Andorn-Tee ist sehr hilfreich gegen Beschwerden der Atemwege.
Angelikawurzel
Diese Wurzel wird vor allem zum Schutz vor schwarzer Magie und zur Austreibung von bösen Geistern verwendet. Sie stärkt das Selbstvertrauen und führt uns zu unseren Wurzeln zurück. Die ätherischen Öle der Engelwurz besitzen nachweislich wärmende, antiseptische, entspannende, abschwellende und auswurffördernde Eigenschaften.
Baldrian
Baldrian wird überwiegend zum Geisteraustreiben geräuchert. Darüber hinaus, beruhigt sie als Tee die Nerven. Manche setzen den Baldrian als Schlafmittel ein. Man kann ihn sogar in jeder Apotheke als Tee oder Kapseln kaufen.
Basilikum
Basilikum wird für Schutz und Reinigung geräuchert. Das Räuchern der Pflanze zieht Glück und Wohlstand an. Basilikum kann man in jedem Supermarkt kaufen, denn er wird für italienische Gerichte und zum würzen verkauft.
Beifuß
Beifuss ist eines der ältesten Ritual - und Räucherpflanzen unserer Gegend. Das Räuchern mit Beifuß geht bis in die keltisch-germanische Zeit zurück. Man war der Meinung, dass er böse Geister vertreibt. Zur Sommersonnwende wirft man es ins Feuer um alles übel loszuwerden. Da die Pflanze den alten Germanen heilig war, wurde sie in christlicher Zeit als Hexenkraut verteufelt. Heute wird dieses kraftvolle Kraut zum Schutz und zur Förderung der Hellsichtigkeit geräuchert. Als Tee wirkt er gegen Magenbeschwerden, Kopfschmerzen und krampflösend. In neueren Studien hat man ihn auch als das Kraut entdeckt, das Krebsvorbeugend wirken kann.
Beinwell
Beinwell wirkt beim Räuchern antibakteriell. So bekam man früher Seuchen in den Griff.
Die Wurzel von Beinwell wurde in früheren Zeiten zur Schmerzlinderung jeglicher Art am Bewegungsapparat genutzt, als Salben und Tinkturen.
Brennnesselkraut
Brennnesselkraut sagt man nach, dass es Nieren – und Blasenreinigend ist. Es enthält auch viele Vitamine und Mineralstoffe. Zu sich genommen wird das Kraut in einem Tee.
Eichenrinde
Eichenrinde wurde bereits bei den Germanen und Kelten als Zusatz zu Räucherwerk gegen negative Einflüsse und Wesenheiten verwendet.
Die Eiche ist ein alter Kultbaum und wurde dem germanischen Gott Donar bzw. Thor geweiht.
Die Kelten nannten ihn Dair woraus das Wort Druide abgeleitet wurde. Medizinisch wirkt es gegen Hämoroiden. Entweder als Sitzbad oder als Salbe aufgetragen.
Eisenkraut
Eisenkraut auch Verbena genannt, ist der Venus geweiht und wird gerne in Liebesräucherungen verwendet. Aber auch für Schutz, Reinigung und Erfolg ist es sehr wirksam. Sie war eine heilige Pflanze der Kelten und wurde zu allen möglichen Zwecken eingesetzt. Sie hat eine antimikrobielle, entzündungshemmende und antibiotische Wirkung. Eisenkraut wirkt bei verschiedenen Beschwerden und Erkrankungen. Du kannst das Kraut in Form von Tabletten, als Tee und als Kräutersud für Kompressen anwenden.
Eukalyptus
Eukalyptus findet vor allem bei Heilungs-Weihrauch Verwendung, da Eukalyptus die Eigenschaft hat Keime abzutöten. Man kennt es als das Kraut, das bei Erkältung oder verstopfter Nase verwendet wird.
Da er den Ruf hat, böse Geister abzuwehren, wird er bei Räucherungen zum Schutz verwendet.
Fenchel
Fenchel wurde geräuchert um Menschen von Flüchen von Hexen zu befreien und bei Reinigungsritualen. Als Heilkraut wird es bei Darmschmerzen oder Krämpfe verwendet. Mütter mit Babys die Darmkrämpfe haben, kennen es bestimmt.
Fichtennadeln
Fichtennadeln wurden als Reinigungs- und Desinfektionsräucherung verwendet. Als Heiltee wirkt es antibakteriell und antioxidantisch. Sie enthalten Vitamin C und werden als Fichtenwipfel zu Sirup verarbeitet.
Gewürznelke
Die Gewürznelke ist in Asien ein traditionelles Räuchermittel als Zusatz zu Raucherstäbchen.
Der Rauch vertreibt böse Geister genauso wie Insekten und schafft eine spirituelle Atmosphäre. Nelke wirkt auch sexuell anregend und soll Reichtum anziehen. Sie ist auch schmerzlindernd wenn man die ganze Nelke auf den schmerzenden Zahn legt und drauf beißt.
Ginkgoblätter
Ginkgoblätter helfen bei Konzentrationsschwäche und Nervosität. Zudem fördert sie die Potenz bei Männern. Auch als Heilpflanze findet Ginkgo seit Jahrhunderten Verwendung. Vor allem in der Traditionellen Chinesischen Medizin (TCM) hat er einen hohen Stellenwert. Samen, Blätter, Rinde und Wurzeln kommen bei unterschiedlichen Beschwerden und Erkrankungen zum Einsatz – zum Beispiel bei Husten, Asthma oder Blaseninfektionen.
Ginsengwurzel
Ginsengwurzel wird Heilungs-Weihrauch beigemischt um Krankheiten auszutreiben. Wie bei den Ginkgoblättern wirkt sie auf die männliche Potenz. Die Ginsengwurzel gehört seit mehr als 2.000 Jahren zu den wichtigsten Heilmitteln der traditionellen asiatischen Medizin. Der Ginseng wirkt nicht direkt gegen Krankheiten, sondern soll die körpereigenen Selbstheilungskräfte mobilisieren.
Ingwer
Ingwer löst Blockaden und seelische Verhärtungen und regt außerdem den Energiefluss an. Zur Vorbeugung von Krankheiten kann er auch gut geräuchert werden. Als Tee wirkt er vorbeugend und immunstärkend.
Jasmin
Jasmin zieht spirituelle Liebe an und schafft eine Atmosphäre der Erotik und Sinnlichkeit. Auch Glück für alle Unternehmungen wird bewirkt. Als Tee wirkt Jasmin beruhigend auf die Nerven.
Johanniskraut
Johanniskraut ist ein bewährtes Kraut für Räucherungen zur Sommersonnenwende, um vor Blitz und Feuer geschützt zu sein und für Liebesorakel. Zu diesem Zweck wurden auch Kränze aus Johanniskraut geflochten. Als Heilkraut wirkt das Kraut Stimmungsaufhellend. Doch Vorsicht, wenn man Johanniskraut verwendet, sollte man die Sonne meiden.
Kamille
Die Kamille bringt Glück und Erfolg in allen Bereichen und schafft für die Meditation Ruhe und Ausgeglichenheit. Als Heilkraut wird sie als das Wundmittel verwendet. Das Universalkraut als Tee, wirkt auf den Magen und Darm beruhigend und entzündungshemmend. Bei Wunden verwendet man die Kamille als Salbe zum Auftragen auf offene Wunden und Brandwunden.
Kardamon
Kardamon wirkt erwärmend und erotisierend. Zudem wirkt es wohltuend auf die Seele und stärkt die Körperenergie. Kardamom enthält Kalium und hat entzündungshemmende Eigenschaften, die sich hervorragend für eine bessere Herzgesundheit auswirken. Regelmäßiges Trinken von Kardamomtee kann helfen, die Durchblutung zu verbessern, hohen Blutdruck zu senken, Entzündungen der Blutgefäße zu reduzieren und das Risiko von Herz-Kreislauf-Erkrankungen wie Schlaganfall oder Herzinfarkt zu verringern .
Koriander
Koriander klärt unsere Gedanken und hilft so Probleme zu lösen. Außerdem wirkt es anregend und wärmend auf das Gemüt und gibt dem Körper neue Energie. Koriander gilt als Gewürz- und Heilpflanze und dabei werden sowohl den Blättern als auch den Koriandersamen positive Wirkungen zugesprochen. Während es beim Würzen in Currys oder Suppen gegeben wird, kann es als Heilkraut bei Appetitlosigkeit, Schlafstörungen oder auch Rheuma lindernd wirken.
Lavendel
Lavendel wird gerne geräuchert für ein harmonisches Umfeld und zur Reinigung wird es Weihrauch beigegeben. Lavendel beruhigt die Nerven und schenkt Zustände der Ruhe. Als Tee schmeckt er nicht so gut, da er sehr bitter ist. In Apotheken oder Drogerien wird Lavendel als Kapseln verkauft. Man nimmt Lavendel auch zur Mottenabwehr. Motten mögen diesen Duft nicht und bleiben fern von Kleider und Lebensmittel. Einfach Lavendelblüten in Säckchen nähen und in die Kästen legen.
Liebstöckel
Liebstöckel nennt man auch Maggikraut und wird für Liebeszauber verräuchert und um böse Geister zu vertreiben. In der Küche nimmt man sie zum würzen von Speisen. Liebstöckel wird vor allem bei Entzündungen der Harnwege und Blase, Magen-Darm-Problemen sowie bei Regelbeschwerden Anwendung.
Lorbeer
Lorbeer fördert die Hellsichtigkeit und wurde schon im alten Delphi zum Orakeln in Massen geräuchert. Auch Schutz und Reinigung bewirkt er. Zu Heilzwecken kann Lorbeer auch geräuchert werden. Lorbeer ist ein appetitanregendes Verdauungsmittel, welches innerlich gegen Koliken und Blähungen eingesetzt wird. Aber auch bei Schuppen, Rheumatismus und Verstauchungen, kann diese Pflanze äußerlich angewendet, rasch Abhilfe und Linderung verschaffen.
Mädesüß
Mädesüß hat sehr positive Schwingungen und wurde schon in der Vergangenheit für Liebeszauber verwendet. Als Tee wirkt dieses Heilkraut schmerzlindernd und wird vorwiegend gegen Kopfschmerzen angewendet.
Majoran
Majoran reinigt die Aura, wirkt entspannend und beruhigend. Es bringt uns wieder ins Gleichgewicht,
wenn uns das Leben zu sehr beutelt, denn es gibt Mut und gibt Kraft. Majoran als Heilkraut wirkt entzündungshemmend, antimikrobiell und antioxidantisch. Majoran kann sich positiv auf die hormonelle Gesundheit auswirken, insbesondere bei Frauen. Man kann ihn als Tee zubereiten oder Speisen damit würzen.
Melisse
Melisse wird zum Schutz gegen negative Einflüsse geräuchert. Als Heilkraut in einem Tee wirkt sie beruhigend.
Mistel
Der Volksmund nennt sie auch Hexenbesen, Heiligheu, Wintergrün.Die Germanen glaubten daran, dass die Mistel gegen Albträume half. Mistelbüsche im Haus und im Stall behüten Mensch und Vieh vor Hexen, in Schweden vor den Trollen. In vielen Gegenden galt die Mistel ganz allgemein als Glücksbringer. Ein alter Brauch ist auch, das Haus in der Weihnachtszeit mit Mistelzweigen zu schmücken, Treffen sich ein Mann und eine Frau unter einem Mistelzweig, dürfen sie sich küssen, jedoch nur, solange Früchte an dem Zweig hängen.
Die Menschen früher glaubten, dass durch einen Trunk davon jedem unfruchtbaren Lebewesen Fruchtbarkeit verliehen werde und dass es ein Heilmittel gegen alle Gifte sei.
Passionsblumenkraut
Passionsblumenkraut stärkt den Tatendrang und wirkt stimmungsaufhellend. Es entspannt wenn man Lampenfieber hat und unterstützt die Nerven. Das Kraut gibt es als Tee oder wird verarbeitet zu Kapseln.
Pfefferminze
Pfefferminz wird für Heilung und Reinigung verwendet und zieht positive Erlebnisse an. Die Pfefferminze ist ein bewährtes Heilmittel bei Kopfschmerzen, Erkältungen und Magen-Darm-Verstimmungen. Ihre Anwendung ist denkbar einfach: Pfefferminz-Kapseln helfen gegen das Reizdarm-Syndrom, das ätherische Pfefferminzöl gegen Kopfschmerz und eine Inhalation bei verstopften Atemwegen.
Rosmarin
Rosmarin sorgt für Konzentration, unterstützt das Gedächtnis und macht hellwach. Auch als Schutzpflanze ist sie unübertroffen. Rosmarin galt in früheren Zeiten als Wohnort für Elfen und Feen. Da es heißt, dass Rosmarin diese Elementarwesen anlockt, wird es in Räucherungen zu diesem Zweck benutzt. In der Naturheilkunde wird Rosmarin als Heilpflanze zur Anregung des Gallen- und Harnflusses, bei Magen-Darm-Beschwerden sowie bei Wunden und Ekzemen eingesetzt.
Salbei
Salbei hat eine sehr reinigende Wirkung und wurde früher wegen seiner antiseptischen Wirkung zur Räucherung von Krankenzimmern verwendet. Auch wurde dieser Pflanze nachgesagt, dass sie Dämonen und Geister vertreibt und Glück in allen Unternehmungen anzieht. Salbei fördert auch die Meditation, da er die Gedanken ruhig und klar werden lässt. Als Heilkraut setzt man Salbei für Hals - und Rachen - Beschwerden ein in Form von Tee´s oder Lutschbonbon.
Sternanis
Sternanis wird dem Planeten Jupiter zugeordnet und fördert die Hellsichtigkeit.
Sternanis hat eine schleimlösende Wirkung, fördert den Auswurf und hat leicht krampflösende Eigenschaften. In Teemischungen wird er gegen Katarrhe der Atemwege, bei Verdauungsbeschwerden mit Völlegefühl, Blähungen und leichten Krämpfen verabreicht.
Thymian
Thymian wurde an Plätzen und in Räumen verwendet, wo Reinigung wichtig war. Er wirkt keimtötend und bringt neue Energie. Als Heilkraut ist das Kraut das Lungenkraut schlechthin. Es hilft bei festsitzenden Husten, ist schleimfördernd und krampflösend. Zur Vorbeugung wirkt es Krebshemmend.
Wacholder
Wacholder ist eines der ältesten magischen Kräuter zum räuchern und wird von allen Schamanen der nördlichen Erdkugel genutzt. Geräuchert wird er zum Schutz vor negativen Wesenheiten und zum desinfizieren von Krankenräumen. Wacholder wird wegen seiner stark wärmenden Wirkung als Universalheilmittel eingesetzt. Wacholder ist ein reines Wunderkraut! Die harzig duftenden Früchte des immergrünen Strauches wirken blutreinigend, harntreibend, schleimlösend und schmerzlindernd.
Wermut
Wermut wird zum Schutz und zur Förderung der Hellsichtigkeit geräuchert. Wermut als Heilkraut wirkt anregend auf das zentrale Nervensystem, stärkt die Magen und Gallenwege. Wirkt antibakteriell, blähungswidrig, gallenflussfördernd, entzündungshemmend und krampflösend.
Zimt
Zimt verbreitet eine spirituelle Atmosphäre und fördert die sexuelle Leidenschaft. Ebenso fördert er die Hellsichtigkeit. Außerdem begünstigt er den Erfolg, da er negative Schwingungen fernhält. Zimt gilt seit jeher als ein Heilmittel bei Appetitlosigkeit, Völlegefühl und Blähungen. Zudem entfaltet die Zimtrinde auch sehr starke antibakterielle und pilzhemmende Effekte.
Spitzwegerich
Das Räuchern mit Spitzwegerich ist hilft sich zu erden, heilen. Es kann kann negative Energien abwehren, uns schützen und kräftigen. Ältere Gebäude lassen sich mit Spitzwegerich bestens ausräuchern. Der Spitzwegerich wird als Mittel bei Husten und Bronchitis verwendet. Er wirkt lindernd auf den Hustenreiz, zudem verfügt er über eine leicht Husten - und Schleimlösende Wirkung. Das Heilkraut wird bei Entzündungen der Schleimhäute in den Luftwegen eingesetzt, die häufig mit einer Sekretabsonderung verbunden sind. Frisch gepflückt wirkt der Saft der Blätter juckreizstillend bei Insektenstiche. Man drückt den Saft einfach auf die juckende Stelle.