Telepathie



Telepathie




Unter Telepathie versteht man die Vermittlung von Informationen, Ideen, Eindrücken, Gefühlen, Stimmungen und Gedanken zwischen Lebewesen ohne Beteiligung bekannter Sinnesorgane. 


Genauer gesagt wird damit die Fähigkeit beschrieben, nicht artikulierte seelische Inhalte eines anderen gefühlsmäßig zu empfangen und dann in Worten wiederzugeben. Die Inhalte können verschlüsselt als Bilder gesendet werden oder durch Gefühle. Sie sind dem Empfänger nicht zwangsläufig bewusst, lösen bei diesem jedoch eine für die Außenwelt sichtbare Reaktion aus. Dieses Phänomen wird oftmals auch als Gedankenübertragung bezeichnet. 


Vielleicht kennt ihr das. Ihr sitzt mit guten Freunden zusammen und plötzlich spricht eine Person genau das aus, an das du gerade gedacht hast, oder du denkst an deine Mutter und plötzlich ruft sie an. Meist geschieht dies aber unbewusst.

Funktionsweise der Telepathie

Telepathie funktioniert unabhängig von räumlicher Entfernung und kann sowohl bewusst als auch unbewusst zwischen zwei oder mehreren Menschen stattfinden. Sie ist sogar zwischen Mensch und Tier möglich, denn bewiesenermaßen verfügen auch Tiere über diese erstaunliche Fähigkeit. Inhaltlich kann sich die Gedankenübertragung auf Gegenwart, Vergangenheit oder Zukunft beziehen, da sie sich losgelöst von Zeit und Raum ereignet.

Es ist sogar möglich, Gedanken von bereits verstorbenen Menschen zu empfangen, welche von diesen noch zu Lebzeiten geschickt wurden. Bis heute ist ungeklärt, welche genauen Übertragungsmechanismen der Telepathie zugrunde liegen. In der Forschung scheint man sich lediglich darüber einig zu sein, dass dieses Phänomen existiert. Wissenschaftliche Experimente gelangen oftmals zu erstaunlichen Ergebnissen. Viele Forscher sind sogar überzeugt davon, dass jeder Mensch telepathische Fähigkeiten besitzt, die sich ausbauen und trainieren lassen. 


Aktivieren von telepathischen Fähigkeiten


Durch die zunehmende äußere Reizüberflutung und unsere eigene Gedankenflut wird die leise Stimme in unserem Inneren meist übertönt. Deshalb ist es ratsam, sich für Telepathieübungen an einen ruhigen Ort zurückzuziehen und dafür zu sorgen, dass man nicht abgelenkt wird. Außerdem sollte man seine Gedanken genau analysieren und zwischen eigenen und fremden Inhalten unterscheiden lernen.


Da Telepathie Kommunikation durch Verbundenheit ist, geschieht sie oft von selbst, wenn eine starke innere Verbindung besteht.


Alles in allem ist es wichtig, dass man seinen Eingebungen aus dem Unterbewusstsein mehr Beachtung schenkt. Telepathie ist weit mehr als Hören, Fühlen, Riechen, Sehen und Tasten mit dem gewöhnlichen Sinnesapparat. Die Gedankenübertragung von Geist zu Geist präsentiert sich als faszinierendes Phänomen. Doch wie funktioniert die telepathische Übertragung? Die Magie der intuitiven Kommunikation zieht die Menschheit seit jeher in ihren Bann. Wer die Gedanken anderer lesen kann, gelangt auf nichtverbale Art an Informationen. 


Neurowissenschaftler beschreiben mit Telepathie spezielle im Gehirn aktivierte Muster, die Auskunft über Erfahrungen und Erlebnisse geben. Wahrsager, Hellseher oder Channeling Medien nutzen ihre telepathischen Fähigkeiten für individuelle Lebenshilfe. Die Fähigkeit zur Telepathie oder Telekinese ist abhängig von der schöpferischen Frequenz auf mentaler Ebene. Wer telepathische Fähigkeiten hat, kann Gedanken lesen oder mit der Kraft der Gedanken sogar Gegenstände ohne physischen Kontakt bewegen. Für viele Parapsychologen gilt es als sicher, dass übersinnlich Veranlagte Motive, Emotionen, Eindrücke und Empfindungen von Lebewesen empfangen oder Gedanken auf andere übertragen können.


Kann man Gedankenübertragung lernen?


Obwohl telepathische Experimente nicht wissenschaftlich anerkannt sind, befassen sich namhafte Forscher und Organisationen seit Jahrzehnten mit der Interaktion zwischen Materie und Geist. Wenn du in die Welt der Telepathie eintauchen willst, ist Gedankenruhe im Entspannungszustand die wichtigste Voraussetzung. Nur auf diese Weise unterscheidest du das eigene Gedankengut von den Informationen aus der Außenwelt. Die Ruhemeditation eignet sich besonders, um in die Stille zu finden und die Gedankenflut zu stoppen. Möchtest du die intuitive Kommunikation lernen, Gedanken lesen oder übertragen, solltest du dich von der Auffassung lösen, als getrenntes Wesen zu leben. Du kannst die Emotionen fremder Menschen anhand von Mimik, Gestik und Stimmlage erkennen. Das Medium konzentriert sich dabei auf die energetische Schwingung und die feinstofflichen Emanationen der Stimme. Es braucht keine weiteren Anhaltspunkte wie Gesichtsausdruck oder Körpersprache.


Neben seiner Medialität wie Hellsichtigkeit oder Hellfühlen bringt ein guter Telepath besondere Fähigkeiten mit:

      

  • Empathisches Vermögen    

        
  • Ausgeprägte gute Intuition    

        
  • Psychologische Stabilität    

        
  • Unvoreingenommene Geisteshaltung    

        
  • Strukturierte und analytische Denkweise    

        
  • Toleranz, Aufrichtigkeit, Authentizität    

        
  • Problemlösungskompetenz    


Karmische Beziehungen können von einer unglaublichen Intensität sein. Zwischen Dualseelen oder Seelenverwandten existiert zumeist eine telepathische Verbindung, geprägt durch starke Anziehungskraft und tiefe Sehnsucht. Auch wenn die Distanz zwischen Seelenpartnern hunderte Kilometer beträgt, kann der eine in Gedanken lesen oder spüren, was den anderen bewegt. Einige Zwillingsseelen führen ganz bewusst Gespräche auf telepathischer Ebene. Wie stark die intuitive Kommunikation zwischen den Seelenpartnern spürbar ist, hängt von den Lernaufgaben, der energetischen Anpassung und der spirituellen Reife ab. 

Wie kann ich Telepathie lernen, möglichst ohne eine andere Person? 

Unterhalte Dich mit Deinem Schutzengel.

Der ist sowieso froh, wenn ihm endlich mal jemand zuhört!

Das hört sich jetzt vielleicht wie ein Scherz an. Tatsächlich muss man Telepathie eigentlich nicht lernen. Wir alle benutzen Telepathie zur Verständigung zwischen den Leben und beherrschen sie deshalb eigentlich perfekt. Dass uns dasselbe in diese Leben so oft nicht gelingt, liegt daran, dass wir durch unseren Körper und seine Sinneswahrnehmungen und die körperlichen/ sprachlichen Gedanken so sehr von der Telepathie abgelenkt sind, dass wir nicht merken, dass wir uns unbewusst ständig mit Wesen aus unserer Umgebung telepathisch unterhalten. 

Deshalb muss man sich für Telepathieübungen an einen ruhigen Ort zurückziehen und dafür sorgen, dass man nicht ständig abgelenkt ist. Das erste was man dann lernen muss, ist die Gedanken zur Ruhe zu bringen, so dass man einen von außen kommenden Gedanken überhaupt bemerken kann. Außerdem muss man seine eigenen Gedanken beobachten und kennenlernen, so dass man den Unterschied merkt, wenn ein Gedanke nicht der eigene ist. Für beides gibt es eigentlich nur eine Methode. 

Meditieren. Das heißt man verschafft sich so viel Ruhe, dass die Gedanken zur Ruhe kommen können, bis man Zeiten der völligen Gedankenstille erlebt. Das kann man machen, indem man sich irgendwo still hinsetzt, man kann alleine in der Natur Spazierengehen. Wichtig ist nur, dass man innerlich dabei zur Ruhe kommt. Ein telepathischer Kontakt selbst setzt sich aus mehreren Phasen zusammen: 

Kontaktaufnahme: Man streckt seine "Fühler" aus und tastet damit die Umgebung ab, bis man den gesuchten Gesprächspartner gefunden hat. (Der Schutzengel ist natürlich immer da, den braucht man nicht suchen.) Als Wegweiser sind persönliche Gegenstände, Bilder, Mails und dergleichen hilfreich. Sobald man das Gefühl hat, ihn gefunden zu haben, kann der Gedankenaustausch beginnen. Wie gesagt; eigentlich beherrschen wir alle Telepathie perfekt. Um hier auf der Erde aber zu verstehen, was vorgeht, muß man verstehen, dass man bei Telepathie keine Worte austauscht sondern gedanklichen Konzepte in Form von Gedankenkristallen. Wenn man eine Frage oder so gedacht hat, muss man dann erst mal still sein und in sich hineinhorchen was da kommt. Das können Bilder sein, Gefühle, manchmal auch Worte, aber nur wenigen sehen auf Anhieb gleich den Gedankenkristall, aus dem diese Informationen kommen.

Sinnvollerweise schreibt man alles auf, was man wahrzunehmen meint, weil das aufschreiben eine große Hilfe beim Bewusstmachen ist. Sehr gut ist es auch, einen lebenden Übungspartner zu haben, es ist unwichtig wo der wohnt, aber man sollte Anfangs eine Zeit für die Übungen verabreden und wann wer sendet. Wenn man sich dann über das austauscht, was man wahrzunehmen meint, ist das eine Hilfe dabei, vertrauen in die eigenen telepathischen Fähigkeiten zu entwickeln.

Hinweise zur Gedankenübertragung bzw. Telepathie:


Wenn du genug geistige Kraft durch Stauung von Wünschen und Trieben in dir gesammelt hast, wirst du mit der Gedankenübertragung Erfolg haben. Wenn du aber alle deine Wünsche und Triebe sofort erfüllen und befriedigen willst, dann wirst du in der Anwendung der Telepathie selten Erfolg haben. Höchstens, wenn du besonders für Experimente in der Telepathie prädestiniert bist und eine besondere Begabung haben.


Wenn du deine Gedankenkraft kontrollieren wollen, mach auf der Straße folgendes Experiment:


Einer vor dir gehenden Person (Entfernung zwischen 6 m und 25 m). Sieh ruhig und fest auf den Nacken. Dabei stelle dir im Gedanken innerlich bereits sichtbar vor, wie die betreffende Person den Kopf nach dir umdreht. Je mehr und je lebhafter du dir dabei die Drehbewegung des Kopfes vorstellst, umso schneller wirst du mit deiner Gedankenübertragung Erfolg haben. Du darfst aber keinerlei Geräusche von dir geben. Nicht husten oder räuspern und auch nicht mit den Füßen stärker auftreten. Die Gedankenübertragung darf nur durch deine Gedanken und durch deine Einbildung zustande kommen.


Mach dasselbe, wie oben beschrieben, im Kino oder,Theater oder öffentlichen Vekehrsmittel:


Ich selbst habe angefangen in den öffentlichen Verkehrsmittel, Menschen bewusst anzustarren. Manche reagierten sofort, andere Menschen sind dagegen total immun gegen Telepathie. Sieh dir einer mehrere Reihen vor dir sitzenden Person auf den Nacken und stelle dir lebhaft vor, dass diese den Kopf nach dir umwendet. Der Erfolg zeigt dir, wie stark dein Gedankenkraft ist. Bei Telepathie lernen kommt es nicht auf gedanklich gesprochene Befehle an, sondern auf die innerlich sichtbare Vorstellung, dass die betreffende Person den Kopf nach dir umdreht.


Wenn du die Anleitung mit der Gedankenübertragung auf der Straße, im Kino oder Theater mit Erfolg gemacht haben, kannst du weitere Versuche mit Gedankenübertragung durchführen.


Du hast sicher Freunde, denen du öfters einen Besuch abstattest. Stell dich im Zimmer aufrecht hin und stell dir einbildungsmäßig einen dieser Freunde lebhaft vor. Dann stell dir weiter vor, wie er gerade an dich denkt und wie er dann den Wunsch fasst, dich zu besuchen. Dann kannst du dir vorstellen, dass er tatsächlich zu dir kommt, wie er bei dir anklopft und bei dir eintritt. Das darf etwa zwei bis drei Minuten dauern, dann beschäftigst du dich in Gedanken mit anderen, nebensächlichen Dingen und wenn deine Gedankenkraft stark genug ist und der Besuch von deinem Freund realistisch möglich ist, wird er dich tatsächlich besuchen.